Herbstsemester 2014
VELOSTADT LETZI/GLEISFELD 376C



   

Gleisfeld
Das Zürcher Areal ist rundherum von SBB-Geleisen umgeben. Das Weite, Erdnahe und Solitäre des Ortes ist mit Lärm, Staub und Russ verheiratet. Die spindelförmige Parzelle misst im Scheitel 170m und 32m an der dicksten Stelle. Die hoch liegende Duttweilerbrücke überquert den Bauort, teilt ihn in zwei ungleich grosse Flächen ein und dient als Erschliessung für alle Verkehrsarten.

Velostadt
will den Veloverkehr fördern. Velostadt ist ein Gemisch von Drive-In-Shopping, Veloblitz-Zentrale, Werkstatthalle und einem Indoor- und Outdoor-Parcours mit öffenbarem Dach. Velostadt ist eine gewinn- und marktorientierte Einrichtung des Alltags. Velostadt ist kein Museum, keine Galerie und kein Szenenlokal. Velostadt steht den verschiedenen Velokulturen offen. Ausser der Exzellenz von Stadt und Architektur braucht Velostadt eine gute Konstruktion und Tragstruktur.

ENSEMBLE
Woher auch immer die poetischen Analogien der Velostadt kommen, wie auch immer man sie zu Stadtgestalt und Stimmung mischt, stets hat unsere Architektur die Welt der lokalen Bahnareale und typischen und erprobten Fabrik-, Sport- und Freizeitbauten zu thematisieren, stets entsteht am Ende ein Ensemble von Alt und Neu, von Extravaganz und Tradition, von guter Formgebung und angemessenem Komfort.

 

 

 

       

rev. 04.08.2014
buschmann@arch.ethz.ch

 

 

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