Franziska Beyeler Geraldine de Beer Stephan Roggo Tobias Häfliger Lisa Looser
 

Herbstsemester 2008
OPENAIR THEATER TALWIESEN, ZÜRICH



   

Ort / ZH / THALWIESEN
Das Grundstück liegt am Fuss vom Uetliberg. Hohe Bäume umsäumen diegeneigte Fläche. Über die provisorische Bühne ist die Stadt Zürich zu überblicken. Die Abendsonne wird allenfalls die Bühne beleuchten. Die ÖV Erschliessung erfolgt ab der Endhaltestelle Tram Nummer 13. Der direkte Zugang zum Gelände selbst ist nur zu Fuss möglich.

OPEN AIR THEATER
Der szenische Bau ist für verschiedene Anlässe gedacht: Theater, Konzerte, Filmvorführungen, Modeshows und für politische Meetings. Akustik-, Licht-, Sicht-, und Fluchtprobleme sind einzuarbeiten. Die Hälfte der tausend Plätze ist fix überdacht. Als ergänzendes Programm sind zu planen: Kasse und Eingangsbereiche, Bar, Garderoben, Lager, WC-Anlagen, Veloplätze. Die mehrheitlich unbeheizte Konstruktion wird konstruktiv, strukturell und theatertechnisch durchgearbeitet.


TENDENZ
Als altneue Analogie bezeichnen wir ein Verfahren, das durch Nachahmung und Verfremdung aus bereits vorhandenen Architekturen eine Neue herstellt. Notgedrungen sind diese bestehenden Architekturen – wir sagen auch Referenzen – bereits gebaute, genutzte Dinge und daher leicht patiniert. Das Neue in der Mischung bindet vorhandene Konflikte und Fragmente des Ortes ein. Weniger eine „forme forte“, sondern eine als Ensemble gestaltete Gruppe von Bauten gilt es zu formen. Das Bindemittel: Lokalkolorit von Farben und Texturen, Korrespondenzen in Kubatur und Silhouette, ein Stimmungsmix von Stilen, Zeitgeist und Verfremdung.

       

rev. 10.03.2009
buschmann@arch.ethz.ch

 

 

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