frÜhjahrsemster 2016
STADTWOHNUNGEN SCHÖNEGGPLATZ ZÜRICH



   

ALTNEU
Das vorhandene ist eine wesentliche Referenz für den Entwurf. Es hat Gestalt, Stimmung und Milieu und wird mit fremden Bildern gemischt. Was auch immer man mischt, woher auch immer die poetischen Bilder kommen, am Ende entsteht ein Ensemble, das mit dem gebauten Kontext und mit der Tradititon von unseren Kulturbauten eine dialogische, altneue Beziehung aufnimmt.

STADTWOHNUNGEN
Unsere Semesteraufgabe orientiert sich am geläufigen Wettbewerbsprogramm für Zürcher Stadtwohnungen und formuliert präzise Angaben zu Wohnungsschlüssel, Wohungsgrösse, Komfort-, Kosten- und Nachhaltigkeitsstufe. Zugleich halten wir an Midcomfort und Wohnreform fest und verstehen darunter: grössere gedeckte Outdoors, gut und gleich proportionierte Übereck-Zimmer, innerer Parcours, Wohnküchen als Wohnungsmitte und womöglich auch eine direkte Belüftung der Bäder. Am Hauseingang findet man viele Veloplätze und Recyclingbehälter vor. Spannend, wenn auch aufwendig wäre eine typologische Durchmischung. Trotz des hohen Wohnanteils sind im Erdgeschoss Publikum wirksame Nutzungen vorgesehen.

KREIS CHAIB IM WANDEL
Das Langstrassen-Quartier ist im radikalen Umbau begriffen, wobei es neben Stadtgestalt auch das Stadtmilieu trifft. Freigewordene Industrieareale entlang der Geleise sind beinahe restlos überbaut, Rotlichtmilieu und Arbeiterschicht werden marginalisiert, Lebens- und Wohnvorstellungen von Alleinwohnenden, Kulturmenschen und Freien Berufen breitet sich aus. Am Schöneggplatz entstehen als Folge der öffentlichen und politisch angenommenen Verkehrsplanung "Neufrankengasse" neu geometrisierte und städtebaulich spannende Bauparzellen. Im kommenden Semester entwirft man am Schöneggplatz Stadtwohnungen und ein Stück Stadtraum.

 

 

 

 

       

rev. 09.02.2016
buschmann@arch.ethz.ch

 

 

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