Miroslav Sik:
Altneue Gedanken. Texte und Gespeäche 1987-2001.

Im Spannungsfeld zwischen "architektonischem Willen" und scharfer Beobachtung bewegen sich die vorliegenden Texte und Gespräche von Miroslav Sik. Sie öffnen ein breites Feld des Nachdenkens, oft über lange Strecken als ein poetisch anmutendes Betrachten, Beobachten und Beschreiben des modernen Lebens, der heutigen realen und ungeschönten Umwelt, der Städte, Metropolen, ihren Agglomerationen und ihren Gebäuden und Menschen, Landschaften und ihren Siedlungen.
Diese Betrachtungen bleiben nie reine Beobachtungen. Sie werden immer wieder zu einem Nachdenken über Architektur. Getragen von einem starken "architektonischen Willen" münden diese in imperative architektonische Aussagen.
Aus einem reichen Fundus von Erfahrungen formuliert Miroslav Sik, der Zürcher Architekt und Lehrer an der ETH Zürich seit 2000 über sein Wissen und seine Empfindungen den Willen, neue Wege zu beschreiten und alte Weisheiten zu begraben.

 

 
 
 
 
 
   

Altneu - Miroslav Sik
Texte: André Bideau, Alberto Dell' Antonio, Miroslav Sik, Martin Tschanz.

Seit Anfang der 90-er Jahre zählt Miroslav Sik zu den bewegenden, erneuernden und hinterfragenden Geistern innerhalb der schweizerischen und der deutschsprachigen Architekturdiskussion. Seine Architektur ist weder spektakulär, noch kokettiert sie in einer kurzlebigen Zeitströmung. Miroslav Sik sucht die gleichsam subversive wie kraftvolle Mitte zwischen der banalen und der überambitionierten Architektur. Seine Aufmerksamkeit und Hinwendung gilt dem Menschen, der die Gebäude bewohnt und die Städte belebt und grundsätzlich dem Notwendigen als dem Gegenteil des Überflüssigen.
Das Buch stellt mittels subtiler Fotos von Christian Kerez und Walter Mayr und Plänen drei jüngere Bauten des Zürcher Architekten und Lehrers an der ETH Zürich vor.
Die Anspruchsvollen Texte stellen architekturgeschichtliche Querbezüge her und loten die Qualitäten der zu einer starken, neuen Einheit gefügten Gebäude-Ensembles aus. Ausgewählte Textausschnitte von Miroslav Sik dokumentieren die Grundzüge seiner reichen theoretischen Grundlage.

 

 

 
 
 
 
 
   
 
       

rev. 30.08.2004
krayer@arch.ethz.ch